Kölner Forscherin für C. E. Alken-Preis für Urologie nominiert

Biomarker ermöglichen nicht-invasives Testverfahren bei Nierenkrebs

Mit ihrer Forschung zum Nachweis von Nierenkrebs durch spezielle Biomarker ist Priv.-Doz. Dr. rer. medic. Melanie Freifrau von Brandenstein des Universitätsklinikums Köln für den C. E. Alken-Preis nominiert. Frau von Brandenstein entwickelte ein Diagnoseverfahren, das sich auf den Nachweis der Proteine Vim3 und Mxi-2 fokussiert.

In Urinproben von Patient*innen mit Verdacht auf Nierentumoren kann, durch den spezifischen Nachweis von Vim3 und Mxi-2, zwischen gut- und bösartigen Tumoren in der Niere unterschieden werden. Es ist ein nicht-invasives Testverfahren, für das lediglich eine Urinprobe der Patient*in nötig ist. Zukünftig, so hofft die Wissenschaftlerin, kann auf Biopsien verzichtet werden. Nach der Diagnose ermöglicht das Verfahren zudem eine individuelle Therapieplanung.

Melanie von Brandenstein leitet den Forschungsbereich der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum der Universität zu Köln. PROvendis unterstützt im Auftrag der Uniklinik Köln im Rahmen des Verbundprojektes NRW Hochschul-IP die Verwertung des patentierten Testverfahrens. Das Technologieangebot finden Sie hier.

Der C. E. Alken-Preis wird an deutschsprachige Wissenschaftler*innen und Kliniker*innen verliehen, die einen wesentlichen wissenschaftlichen Beitrag zur Urologie geleistet haben. Vergeben von der C. E. Alken-Stiftung wird mit dem Preis jährlich herausragende klinische und experimentelle Forschung auf dem Gebiet der Urologie ausgezeichnet.