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Drug Discovery Hub Dortmund (DDHD) offiziell eröffnet

Eröffneten den Drug Discovery Hub Dortmund: Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund (Mitte), und Koordinator Prof. Dr. Daniel Rauh (3. v. r.). © Martina Hengesbach/TU Dortmund

In einer Feierstunde am 17. September 2018 eröffneten Prof. Daniel Rauh, Koordinator des DDHD und Professor für Chemische Biologie und Medizinische Chemie an der TU Dortmund, und Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, den Drug Discovery Hub Dortmund (DDHD). So heißt die neue Initiative am Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung (ZIW), die am 1. April gestartet war. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Einrichtungen bündeln hier ihre vielfältige Expertise, um gemeinsam eine Infrastruktur für die Wirkstoffforschung in NRW aufzubauen und Projekte aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu überführen.

Beteiligt sind neben der TU Dortmund das Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI), das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V., die Taros GmbH & Co. KG, die PROvendis GmbH, das BioMedizinZentrum Dortmund (BMZ) und die Lead Discovery Center GmbH (LDC).

Wirkstoffforschung als interdisziplinäre Aufgabe

Das Vorhaben umfasst ein Gesamtvolumen in Höhe von elf Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Gefördert wird es im Rahmen des Programms Forschungsinfrastrukturen NRW vom Land NRW und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der DDHD soll die kritische Innovationslücke zwischen akademischer Grundlagenforschung und industrieller Anwendung überbrücken. Da der Prozess der Wirkstoffentwicklung überaus komplex ist, ist ein interdisziplinäres Zusammenspiel einer Vielzahl wissenschaftlicher Fachdisziplinen notwendig.

Vorhaben des DDHD

Der DDHD fungiert als Inkubator für Projekte der Wirkstoffforschung aus ganz NRW. Im Zusammenspiel mit der Verwertungsgesellschaft PROvendis sollen Ergebnisse der exzellenten Wirkstoffforschung des Landes verstärkt in wirtschaftliche Projekte überführt werden. Entdeckungen aus der akademischen Grundlagenforschung sollen hier sukzessive zu industriefähigen Leitstrukturen weiterentwickelt werden. Konkret sollen innovative Leitstrukturen für Wirkstoffe so optimiert werden, dass sie den hohen Standards der pharmazeutischen Industrie in allen Bereichen entsprechen. Die molekularen Leitstrukturen werden in die Forschung zurückgeführt, um in vertiefenden Studien untersucht zu werden. Im Erfolgsfall werden die Produkte dann von der Pharmaindustrie aufgenommen und bis zur Marktreife entwickelt. Alternativ können einzelne Projekte auch in Ausgründungen überführt und dort weiterentwickelt werden. Die Ausgangsstoffe für die Wirkstoffoptimierung kommen dabei von Universitäten und akademischen Einrichtungen aus ganz NRW.

Weitere Information können Sie der Pressemitteilung der TU Dortmund sowie der Homepage des Drug Discovery Hub Dortmund (DDHD) entnehmen. 

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