Die Ausschreibung richtete sich an Wissenschaftler*innen aus Universitäten und Hochschulen der Region Ruhr und Südwestfalen sowie an Innovator*innen im Bereich intelligenter Systeme mit Forschungsprojekten und Lösungsansätzen, die das Potenzial haben, effektive Lösungen für das Arbeitsumfeld zu entwickeln.
Sechs Projektteams von Nachwuchswissenschaftler*innen präsentierten ihre Forschungsergebnisse vor einer Jury aus Wirtschafts- und Wissenschaftsexpert*innen sowie einem Fachpublikum. Unter den Finalisten befanden sich in diesem Jahr gleich zwei Projekte, die aus von PROvendis betreuten Erfindungen hervorgegangen sind. Beide zählten zu den ausgezeichneten Preisträgern.
Das Forschungsprojekt PANGOLIN Networks der Technischen Universität Dortmund setzte sich durch und belegte den ersten Platz. Es beschäftigt sich mit der Optimierung industrieller Funknetze. Ziel ist die Entwicklung leistungsfähiger, hochverfügbarer, nachhaltiger und wirtschaftlicher Netzwerklösungen für Anwendungen wie autonome Transportfahrzeuge oder mobile Robotik. Das Erfinderteam, bestehend aus Stefan Böcker, Christian Arendt, Melina Geis und Simon Häger, strebt eine Ausgründung an, um die Technologie in die industrielle Anwendung zu überführen.
Den zweiten Platz erreichte das Projekt FunkPilot der Technischen Universität Dortmund. Dabei handelt es sich um ein KI-gestütztes autonomes Funkgerät für die Binnen- und Seeschifffahrt, das Funksprüche automatisiert verarbeitet und in digitale Prozesse überführt. Dadurch können beispielsweise Schiffsanmeldungen, Liegeplatzanfragen oder Warnmeldungen effizient in Hafenmanagementsysteme integriert werden. Auch hier verfolgt der Erfinder Dr. Alexander Puzicha zudem das Ziel, auf Basis der Technologie ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Die Auszeichnungen waren mit Preisgeldern von 12.000 €, 10.000 € und 8.000 € für die drei besten Projekte sowie 4.000 € für alle weiteren Finalist*innen dotiert.
PROvendis-Geschäftsführer Dr. Heinrich Dornbusch war in diesem Jahr erneut Teil der Jury. Zudem war PROvendis-Innovationsmanager Dr. Joachim Kaiser im Rahmen des Verbunds innovation2business vor Ort und nutzte die Veranstaltung für den Austausch mit Wissenschaft und Wirtschaft sowie zur weiteren Vernetzung.
Die Abschlussveranstaltung bot wieder eine zentrale Plattform, um innovative Forschungsergebnisse sichtbar zu machen und den Transfer in die industrielle Anwendung zu fördern.
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Veröffentlicht am 07.05.2026








