Zum Erfinderkreis gehören Prof. Dr.-Ing. Gunter Kullmer und Dr. Ing. Finn Buttgereit der Universität Paderborn sowie Dr. med. Dirk Theodor Schraeder, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom Hospital zum Heiligen Geist Geseke. Dr. Buttgereit präsentierte die Erfindung und erläuterte die Ergebnisse der Prüfungen des Fixateurs unter unterschiedlichsten Bedingungen, einschließlich Tests an Tier- und Menschenknochen sowie an lebenden Amputationen. Außerdem stellte er die Anwendungsmöglichkeiten von Ü-Fix vor und hob das medizinische sowie wirtschaftliche Potenzial der Innovation hervor.
Seitens der Wirtschaft nahm Patrick Niebel, General Manager der MAXXOS Medical GmbH, an dem Termin teil. Ebenfalls dabei waren Dr. med. Frank Mattes, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie, sowie Dr. Olaf Klatt von der Universität Paderborn. Das Gespräch verdeutlichte, wie wissenschaftliche Erfindungen erfolgreich in den wirtschaftlichen Transfer gebracht werden können und eröffnete konkrete Perspektiven für eine Zusammenarbeit zwischen Universität und Industrie.
Die Erfindung Ü-Fix ermöglicht die mechanische Überbrückung geschädigter Stellen im Fuß oder Sprunggelenk bei Patienten mit externen Fixateuren. Dadurch können Patienten bereits während der Heilung unter Vollbelastung mobilisiert werden, während der Fixateur selbst kleiner ausfällt. Vorteile der Innovation sind die frühzeitige Mobilisierung der Patienten, eine biomechanisch korrekte Dämpfung beim Gehen, eine Verbesserung der Versorgung und die Verringerung der Amputationsrate.
Ziel des Treffens war es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Verbunds innovation2business.nrw zu stärken und den Transfer innovativer Lösungen in die Praxis weiter voranzubringen. Der Termin verdeutlichte, wie wissenschaftliche Erfindungen erfolgreich in den wirtschaftlichen Transfer überführt werden können. Die Gespräche verliefen sehr positiv und eröffneten konkrete Perspektiven für eine Zusammenarbeit zwischen Universität und Industrie.
Weitere Informationen
Veröffentlicht am 26.01.2026
