Darüber hinaus wurden anwendungsorientierte Innovationen aus unterschiedlichen Fachgebieten wie Textil, Chemie und weiteren Disziplinen der angewandten Forschung präsentiert. Die Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, mit Forscherinnen und Forschern ins Gespräch zu kommen, neue Impulse zu gewinnen und sich über Schutz-, Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeiten neuer Entwicklungen beraten zu lassen. Ergänzt wurde das Programm durch eine Ausstellung, in der junge Wissenschaftler*innen ihre aktuellen Arbeiten vorstellten.
Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Zentrum Assistive Technologien Rhein-Ruhr (ZAT), einem Forschungszusammenschluss der Hochschulen Niederrhein, Rhein-Waal und Bonn-Rhein-Sieg sowie der Universität Duisburg-Essen, gemeinsam mit dem Hochschulverbund innovation2business.nrw. Ziel des Verbunds ist es, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken und Unternehmen bei der Identifikation passender Innovationsansätze sowie der Anbahnung von Kooperationen zu unterstützen.
Im Rahmen des Verbunds innovation2business.nrw nahmen die PROvendis-Innovationsmanagerin Catherine Hartmann und Projektmanager Unternehmenskooperation Julius Werche an der Veranstaltung teil. Dort konnten sie den Teilnehmer*innen das Projekt und den Verbund innovation2business.nrw vorstellen sowie sich mit Forschenden, Unternehmen und regionalen Partnern austauschen und neue Kontakte knüpfen.
Im Rahmen des Verbunds innovation2business.nrw wurden verschiedene Technologien der Hochschule Niederrhein vorgestellt. Dazu zählte unter anderem die innovative Haarpflegeformulierung „HairProtectColour“, die live demonstriert wurde und ein großes Anwendungspotenzial für die Kosmetikindustrie bietet. Darüber hinaus wurden zwei Technologien auf Basis von Phytinsäure präsentiert: „Phytinsäurelacke – Phytinsäure-Bindemittel“ und „Hydrophobe Phytinsäurebeschichtung – Derivatisierung von Phytinsäure mit Fettalkoholen“. Beide Entwicklungen verdeutlichen, wie nachhaltige chemische Innovationen den Weg in die industrielle Anwendung finden können. Ergänzend wurde die innovative Technologie „KatTex“ präsentiert. Diese Entwicklung macht deutlich, wie neue materialwissenschaftliche Ansätze zur Entwicklung funktionaler Textilien beitragen können und eröffnet spannende Perspektiven für verschiedene industrielle Anwendungen und Einsatzbereiche.
Die präsentierten Technologien hoben das große Innovationspotenzial der Hochschulforschung und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie hervor. Die Veranstaltung zeigte zudem, wie wichtig Kooperation und Austausch für einen erfolgreichen Technologietransfer sind.
Weitere Informationen
↗ HairProtectColour - Technologie
↗ Hydrophobe Phytinsäurebeschichtung - Technologie
↗ Phytinsäurelacke - Technologie
Veröffentlicht am 18.03.2026


