Die E-world energy & water ist die Leitmesse der europäischen Energiewirtschaft. Zahlreiche renommierte Unternehmen und Konzerne stellen ihre Produkte und Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft vom 20. - 22. Februar 2024 in Essen vor. PROvendis präsentiert mit innovation2business.nrw Know-How aus 29 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.

Wissen für die Wirtschaft
Sie sind Unternehmer*in und interessiert an Forschungskontakten oder suchen konkrete Lösungen für Ihre technologischen Herausforderungen? Mit dem Projekt innovation2business.nrw vermittelt PROvendis kostenfrei Technologien und Know-how aus den NRW-Hochschulen für die ganz individuellen Bedarfe von KMU und Start-ups. Damit hat NRW erstmals eine technologieübergreifende Ansprechstelle etabliert, die Unternehmen unbürokratisch und gezielt Zugriff auf das Innovationspotenzial der NRW-Hochschulen ermöglicht.
29 nordrhein-westfälische Hochschulen und die PROvendis GmbH bilden den Verbund NRW Hochschul-IP. Der Verbund für Intellectual Property (IP) fördert den professionellen Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft und Gesellschaft. Der Verbund wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert, Zuwendungsgeber ist das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie.
Treffen Sie uns vor Ort
Treffen Sie uns auf der E-world 2024
Wir sind für Sie vor Ort und geben Ihnen gern einen Überblick über aktuelle Innovationen aus den NRW-Hochschulen im Bereich Elektrotechnik & Co. Wir vermitteln den direkten Kontakt zu Wissenschaftler*innen der NRW-Hochschulen und ermöglichen passgenaue Lösungen. Ob Unternehmensvertreter*in, Journalist*in oder interessierter Messegast – vereinbaren Sie einen Gesprächstermin zu einzelnen Technologien oder zu unseren kostenfreien Dienstleistungen rund um den Wissens- und Technologietransfer. Die PROvendis-Mitarbeiter freuen sich auf Sie:
- Oliver Werche, Manager Patente & Lizenzen bei PROvendis GmbH, Schwerpunkt innovation2business.nrw
- Niklas Schüßlbauer, Manager Patente & Lizenzen bei PROvendis GmbH, Schwerpunkt innovation2business.nrw
- Martin van Ackeren, Manager Patente & Lizenzen bei PROvendis GmbH, Schwerpunkt Elektrotechnik
- Andreas Brennemann, Manager Patente & Lizenzen bei PROvendis GmbH, Schwerpunkt Elektrotechnik
Erfinder Prof. Dr. Christian Dick von der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) präsentiert einen neuartigen bidirektionalen, galvanisch isolierenden resonanten DC-DC Konverter am Messestand. Außerdem ist Herr Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt mit seinem Erfinderteam der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) vor Ort und präsentiert die Technologie „GridMaximizer – Stromnetzzustandsmessungen mit steuerbaren elektrischen Verbrauchern“.
Technologien
Im Auftrag der NRW-Hochschulen bieten die PROvendis-Innovationsmanager diese und weitere Technologien zur Lizenzierung und Weiterentwicklung mit den Forschenden an:
GridMaximizer
Das System aus über das Netz verteilten Messstellen verwendet elektrische Verbraucher, um in regelmäßigen Abständen den Netzzustand zu kontrollieren. Hierzu wird das Netz mit unterschiedlichen Leistungen belastet und die Netzimpedanz ermittelt.
DC-DC Resonanzwandler
Flexible Ladegeräte für Batterien (insbesondere im Bereich der E-Mobility), Brennstoffzellenanwendungen oder flexible Photovoltaik-Batteriekombinationen, alle enthalten Schaltnetzteile mit Gleichspannungswandlern, kurz DC-DC-Wandler. Die Erfindung der TH Köln ist nun ein neuartiger DC-DC Konverter, bei dem sich das Spannungsverhältnis im Bereich 1:4 variabel einstellen lässt.
Smartes Energiekabelmonitoring
Die Qualität und der Zustand unserer Energiekabel kann permanent und softwarebasiert mittels Breitband-Powerline-Kommunikations-Signalen gemonitort werden. Dank der Erfindung der Universität Wuppertal kann so eine qualitative Aussage erstellt werden, ob ein Energiekabel ausgetauscht werden muss.
Optisches Strommesssystem
Optische Strommesstechnik wird vor allem in Anwendungen eingesetzt, die hohe Anforderungen an die Messqualität und die Isolation stellen, z.B. Hochspannungs- und Hochstromanlagen, Kompensationsanlagen oder Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ). Das neuartige Messverfahren der TU Dortmund kann sowohl zur Gleich- und auch Wechselstrommessung genutzt werden.
Elektrofahrzeuge clever laden
Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge müssen mit hohen Leistungen aus dem verfügbaren Wechselspannungsnetz geladen werden. Bei Leistungen ab 11 KW kommen dafür dreiphasige On-Board-Lader (OBL) zum Einsatz. Die Eingangsstufe von leistungsstarken On-Board-Ladern bildet ein dreiphasiger, netzfreundlicher Pulsgleichrichter (PFC: Power Factor Corrector).
Effiziente Brennstoffzellen
Die Erfindung nutzt die Druckenergie des Wasserstoffs und die Abwärme der Brennstoffzellen, um die Leistung bzw. den Wirkungsgrad des Brennstoffzellensystems zu steigern. Elektrische Energie aus Windkraft kann in Wasserstoff gespeichert und mit einem erhöhten Gesamtwirkungsgrad für elektrische Versorgungssysteme genutzt werden.
Netzspannungsbildner
Die Erzeugung elektrischer Energie durch regenerative Quellen wie Solaranlagen und Windkraftanlagen nimmt einen stetig wachsenden Anteil im Energiemix ein. Die Hochschule Düsseldorf hat zur Netzstabilisierung ein Regelungsverfahren für Wechselrichter erfunden, die u.a. in Windkraft- und Photovoltaikanlagen eingesetzt werden.
Ableitströme kompensieren
Das effiziente Laden der Traktionsbatterie stellt dabei eine Schlüsseltechnologie für den weiteren Erfolg von E-Fahrzeugen am Markt dar. Die zum Patent angemeldete Erfindung aus der Universität Paderborn nutzt dazu ein Verfahren, das ohne eine zusätzliche Kompensationsschaltung für die Ableitsröme auskommt.
Intelligenter Netzausbau
Intelligente Stromnetze können sich eigenständig überwachen und regeln – abhängig von der Auslastung, der zur Verfügung stehenden Leistung sowie der Belastbarkeit der vorhandenen Infrastruktur. In einem neuen Verfahren der Bergischen Universität Wuppertal und der SPIE SAG GmbH werden dazu Kontrolleinheiten installiert, die die Nieder- und Mittelspannungsnetze regeln.
Co-Simulator für elektrische Energie- und IKT-Systeme
Mit dem Aufkommen von Smart-Grid-Technologien werden die gegenseitigen Abhängigkeiten von Informations- und Kommunikationstechnik- (IKT) und Stromversorgungssystemen immer wichtiger. Die Erfindung betrifft ein computerimplementiertes Verfahren zur Hybrid-Simulation eines Stromverteilungsnetzes und eines damit verbundenen Kommunikationsnetzes.
Weitere Informationen
↗ Website E-world energy & water
↓ Hallenplan als PDF-Download