Das im Jahr 2016 neu gestartete Technologieförderprogramm "WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen" des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung von Konzepten zum Umgang mit ihrem geistigen Eigentum und bei dessen schutzrechtlicher Absicherung und Verwertung, unter Einbeziehung kompetenter Patentverwertungsagenturen.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir beraten und betreuen ihre Hochschule bei allen Dienstleistungen (Leistungspakete 1-6) des Förderprogramms. Gegenstand der Förderung ist der gesamte Prozess der Schutzrechtsverwertung, von der Überprüfung der Idee bis hin zur Verwertung. Die Förderung ist dabei in sechs Leistungspakete (LP) unterteilt. 

Leistungspaket 1: Beratung und Detailprüfung hinsichtlich Neuheit€ 500,00
Leistungspaket 2: Beratung und Detailprüfung hinsichtlich wirtschaftlicher Verwertung€ 500,00
Leistungspaket 3. (Strategie-) Beratung und Unterstützung bei der Schutzrechtsanmeldung€ 500,00 (pro Erstanmeldung)
€ 300,00 (eine Nachanmeldung pro Patentfamilie)

Leistungspaket 4: Schutzrechtsanmeldungen (Amtsgebühren und Ausgaben für Patentanwält*innen)

NEU: Auch die Kosten für Marken- und/oder Designanmeldungen werden mit 35% anteilsfinanziert, sofern diese im Zusammenhang mit einer Patent- oder Gebrauchsmuster-Anmeldung stehen.

35% Anteilsfinanzierung
Leistungspaket 5: Aktivitäten zur Verwertung pro Erstanmeldung (im 1. Jahr)€ 1.600
Leistungspaket 6: Portfolioverwaltung und weitere Verwertung pro Patentfamilie (2. - max. 10. Jahr)€ 400


Die Richtlinie läuft vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2023. Eine laufende Antragstellung ist bis zum 30.06.2023 möglich. Grundsätzlich antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen als Einzel-Antragsteller*innen oder im Verbund mit anderen Hochschulen oder öffentlichen grundfinanzierten Forschungseinrichtungen.
Öffentlich grundfinanzierte Forschungseinrichtungen können nur in einem Verbund mit mindestens einer Hochschule mitwirken, wobei weder eine Hochschule noch eine Forschungseinrichtung gleichzeitig anderen Verbünden angehören oder zusätzlich als Einzel-Antragsteller*in auftreten darf.

Das Verfahren muss mit LP1 beginnen; Ab LP1 müssen sämtliche Dienstleistungen, für welche die Hochschule die Förderung in Anspruch nehmen möchte, bei einem qualifizierten Dienstleister, wie z. B. der Patentverwertungsgesellschaft PROvendis, durchgeführt werden. LP1 gilt ohne externen Dienstleister nur dann als erbracht, wenn die antragstellende Einrichtung über qualifizierte Kapazitäten (z. B. Patentinformationszentrum) verfügt.
Eine Beendigung ist jederzeit möglich.

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Festbetragsfinanzierung gewährt, bzgl. LP4 in Form einer Anteilsfinanzierung. Die Auszahlung der Zuwendung erfolgt quartalsweise nachschüssig auf Basis einer formalen Zahlungsanforderung. Das Verbot der Doppelförderung ist zu beachten

Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne.

Weitere Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie hier.

Ulrike Rathke

ur@provendis.info
+49 208 9410570