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metal free heat conductor - Wärmeleitendes Leichtbau-Composite

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Angebotsbeschreibung

Ref.-Nr. 3345

Erfinder der RWTH Aachen University haben eine wärmeleitende Leichtbau-Sandwich-Struktur auf Basis von Kohlenstofffasern entwickelt. Die in Dickenrichtung hohe Wärmeleitfähigkeit des nicht-metallischen Composite Elementes wird durch die Verwendung von pechbasierten Kohlen-stofffasern erreicht.

Pechbasierte Kohlenstofffasern zeichnen sich durch eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit in Faserrichtung aus. Die Verarbeitung der Fasern ist aufgrund ihres extremen Elastizitätsmoduls von bis zu 950 GPa äußerst anspruchsvoll. Daher wurden bei den üblichen Bauteilen zumeist andere, in der Regel metallische, wärmeleitende Werkstoffe verwendet.

Keywords: Wärmeleitung, Pechfaser, Carbonfaser, Kunstharz, Composite, Automotive

Mit der vorliegenden Technologie können die durch eine Kunststoffmatrix geschützten Faserbündel nun zerstörungsfrei verarbeitet werden, so dass die Wärmeleitung nicht durch Faserbrüche behindert wird. Dadurch lassen sich Leichtbau-Sandwich-Strukturen mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit ohne metallische Komponenten herstellen.

Kommerzielle Anwendung

Die vorliegende Technologie ermöglicht den Ersatz thermisch belasteter Komponenten, die bislang aus Metall hergestellt werden, durch sehr leichte Composite-Bauteile. Anwendungen für diese Technologie werden überall dort gesehen, wo eine gute Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig leichter Bauweise gefordert wird.

Ebenso können die Kühlrippen von Hochleistungsbatterien im Bereich der Elektromobilität durch Composite ersetzt werden, ohne die zur Schnellladung erforderliche Wärmeabfuhr zu beeinträchtigen.

Vorteile

  • Gute Wärmeleitfähigkeit in Dickenrichtung
  • Wärmeleitwert des metallfreien Prototypen mit über 27 W/mK im Bereich von legiertem Stahl
  • Leichter Verbundwerkstoff
  • Kombinierbar mit beliebigen metallischen oder nicht-metallischen Gerüstwerkstoffen
  • Hohe Temperaturbeständig-keit bis 180°C

Aktueller Stand                                                                                                      

Eine deutsche Prioritätsanmeldung beim DPMA sowie eine europäische Anmeldung sind anhängig, so dass Patentschutz in allen 38 Vertragsstaaten des Europäischen Patentübereinkommens erreicht werden kann.


bitte Kontaktieren Sie mich zu diesem angebot.

Dr.-Ing. Oliver Kower
+49.208-94105-61
ok@provendis.info

Dr.-Ing. Oliver Kower

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