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PEG-Anker: Ankerplatte zur temporären Fixierung von Hohlorganen

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Angebotsbeschreibung

Ref.-Nr. 4290

Die vorliegende Erfindung dient im Allgemeinen dazu, Hohlorgane wie Magen oder Harnblase temporär an einer äußeren Struktur, beispielsweise der Bauchwand, zu fixieren. Das Haupteinsatzgebiet ist im Speziellen in der Anlage einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG) - Sonde zu sehen.

Bei der Anlage von PEG-Sonden können verschiedene Verfahren zum Einsatz kommen, insbesondere sind hier die Fadendurch-zugstechnik (Pull-Technik) und die Direktpunktion (Push-Technik) zu nennen. Die zuletzt genannte kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn stenosierende Tumore des HNO-Bereichs oder des oberen Gastrointestinal-Traktes vorliegen. Zum einen erschweren oder verhindern solche Raumforderungen den Durchzug einer Halteplatte von oral, zum anderen wird in solchen Fällen in der Literatur auch die Entstehung von Impfmetastasen an der PEG-Stelle nach Anwendung der Fadendurchzugsmethode diskutiert.

Bei einer PEG-Anlage mittels Direktpunktion wird der Magen zunächst an drei Stellen an der Bauchwand fixiert (Gastropexie), anschließend wird der Magen in der Mitte dieser drei Fixierungspunkte punktiert. Bei Verwendung der vorliegenden Erfindung sind diese drei Fixierungsnähte nicht nötig, da der Magen mit der Ankerplatte während der Bougierung des Stichkanals über die gleiche Punktionsstelle flächig fixiert werden kann.

Der PEG-Anker besteht aus mehreren Drähten einer Formgedächtnis-Legierung, an deren Ende sich jeweils eine senkrecht zur Drahtachse stehende Spirale befindet. Nachdem die Vorrichtung in geradem Zustand über eine Kanüle in den Magen eingebracht wurde, nimmt sie beim Herausschieben aufgrund der Material-eigenschaften wieder Spiralform an. Auf diese Weise kann ein Hohlorgan mit nur einer Punktion flächig fixiert werden.

Keywords: Hohlorgan, Fixierung, perkutane endoskopische Gastrostomie

Kommerzielle Anwendung

PROvendis sucht im Auftrag der RWTH Aachen interessierte Unternehmen zur Kooperation und/oder Lizenznahme.

Aktueller Stand                                                                                                      

Ein Prototyp des PEG-Ankers ist vorhanden. Über die Schutzrechtssituation erteilen wir gerne Auskunft.

Vorteile

  • Flächige Fixierung
  • Nur eine Punktionsstelle
  • Geringeres Infektionsrisiko
  • Geringeres Blutungsrisiko
  • Zeit- und Kostenersparnis



bitte Kontaktieren Sie mich zu diesem angebot.

Prof. Dr. Frank Entschladen
+49.208-94105-20
fe@provendis.info

Prof. Dr. Frank Entschladen

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