Elektrotechnik

Interlocksystem - Identifizierung und Lokalisierung von Fehlern in Sicherheitskreisen

Ref.-Nr. 4970

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In vielen Fällen – gerade wenn es sich um komplexe Anlagen handelt - ist es schwierig festzustellen, welche Systemkomponente die Notabschaltung ausgelöst hat oder ob vielleicht in der  Interlock-Leitung ein Kurzschluss oder eine Unterbrechung vorliegt. Die Fehlersuche kann dann beliebig aufwendig sein und hohe Kosten durch den Stillstand von Maschinen erzeugen. Das Interlocksystem nutzt Methoden der Time Domain Reflectometrie, um Fehler in Sicherheitskreisen zu identifizieren und zu lokalisieren. Durch die Verwendung von bestimmten Signalformen kann das Interlocksystem anhand des reflektierten Signals erkennen, ob es sich bei dem Fehler um einen Kurzschluss oder eine Leitungsunterbrechung handelt. Zusätzlich lokalisiert das Interlocksystem den Fehler, so dass eine Reparatur oder Entsicherung schnell erfolgen kann. Das neue Interlocksystem hat einen einfachen Aufbau und kann auch leicht bei bestehenden Systeme nachgerüstet werden.

Vorteile

  • Einfacher Aufbau
  • Geringe Kosten
  • Zuverlässige Detektion und Lokalisierung von Fehlern
  • Unterscheidung von Kurzschlüssen und Leitungsunterbrechungen
  • Nachrüstbar
  • Hilft Standzeiten und damit Betriebskosten zu reduzieren

Kommerzielle Anwendung

Das Interlocksystem kann in allen Systemen eingesetzt werden, die mit Not-Aus-Schaltern und automatisierten Sicherheitsschaltern arbeiten. Je großer eine Anlage ist, desto komplexer kann die Fehlersuche sein und desto höher ist der Nutzen des Interlocksystems. Stillstandzeiten können erheblich reduziert werden.

Aktueller Stand

Eine deutsche Patentanmeldung wurde eingereicht, internationale Anmeldungen sind noch möglich. Das Verfahren wurde experimentell verifiziert. Im Namen der RWTH Aachen bieten wir interessierten Unternehmen die Möglichkeit zu Lizenzierung und zur Weiterentwicklung der Technologie.

Eine Erfindung der RWTH Aachen.


Dipl.-Ing. Andreas Brennemann

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