Energie- & Umwelttechnik

AGIDC - Adaptive Netzimpedanz-Statik für Primärregler

Ref.-Nr. 3002

Keywords: Wechselrichter, Stromnetz, Solar, alternative Energien, erneuerbare Energien, Einspeisung, Regelung

Die heute vorherrschende Primärregelung geht von einem induktiven Übertragungsnetzverhalten aus. In Mittel- und Niederspannungsnetzen ist das Netzverhalten stärker durch den ohmschen Impedanzanteil dominiert. Dadurch kann die angenommene Kopplung der Frequenz an die Wirkleistung bzw. der Spannungsamplitude an die Blindleistung aufgehoben oder gar umgekehrt werden. Mit AGIDC wird für die Primärregelung in Kraftwerken und dezentralen Wandlern eine impedanzabhängige Statikfunktion in allgemeiner Form bereitgestellt, die eine dynamische Anpassung an die Netzimpedanzverhältnisse ermöglicht.

Vorteile

  • Anpassung des Regelungskonzepts für Einspeiser im Nieder- und Mittelspannungsbereich
  • Sichere Regelung
  • Erhöhung der Einspeiseeffizienz und der Netzstabilität
  • Verbesserte Integration von kleinen und mittleren elektrischen Energiequellen
  • Höhere Versorgungssicherheit

Kommerzielle Anwendung

Der zunehmende Einsatz von alternativen Energiequellen wie Photovoltaik- und Windkraftanlagen führt dazu, dass es immer mehr dezentrale elektrische Energiequellen im Nieder- und Mittelspannungsbereich gibt, für die es bisher keine adäquate Regelung gibt. AGIDC hilft, die Effizienz der Einkopplung und die Netzstabilität zu erhöhen und somit die Versorgungssicherheit für den Verbraucher zu verbessern.

Aktueller Stand

Patentanmeldungen wurden in Europa, den USA und China hinterlegt. Im Auftrag der Fachhochschule Südwestfalen bieten wir interessierten Firmen Lizenzen an der Erfindung und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Technologie an.

Eine Erfindung der FH Südwestfalen.

Dipl.-Ing. Andreas Brennemann

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