Kommunikationstechnik

Wireless Data Bus Bridge - Drahtlose Übertragung durch eine Data Bus Bridge

Ref.-Nr. 4699

Keywords: Kommunikation, drahtlos, Elektronik, Bus, Bussysteme, CAN-Bus, Communication, wireless, electronics, bus, bus system, CAB bus

An der Fachhochschule Aachen wurde ein Verfahren zur Übertragung von Daten in einem Bussystem vorgestellt, das mit Hilfe eines Transceivers eine drahtlose Kommunikation zwischen den Busteilnehmern ermöglicht. Herkömmliche Verfahren von Bussystemen übertragen ihre Signale über kabelgebundene Verbindungen zwischen den Busteilnehmern, wodurch z.B. in der Automobilelektronik das Fahrzeuggewicht bei zunehmender Anzahl an Kabel- und Steckverbindungen ansteigt. Die Wireless Data Bus Bridge löst die Aufgabe einer betriebssicheren und drahtlosen Kommunikation von Busteilnehmern dadurch, dass eine Zwischenbrückeneinheit zwischen Busteilnehmer und Bus-knoten die bidirektionale Kommunikation übernimmt. Darüber hinaus ist kein Wechsel des Übertragungssystems erforderlich, da die Daten des Busses direkt in ein Funksignal umgewandelt und nach dem Empfang wieder in ein Bussignal zurückgewandelt werden, ohne dass eine Protokollumwandlung stattfinden muss.

Vorteile

  • Gewichtsreduzierung
  • Kostenersparnis
  • Kein Protokoll
  • Einsatz für zahlreiche Bussysteme wie den CAN-Bus
  • Potenzielle Anwendungsgebiete: Übertragungstechnik, Automobilindustrie, Automatisierungstechnik, Sensorik

Kommerzielle Anwendung

Die Erfindung ist vorzugsweise für die Automobilindustrie und Sensorik, aber auch für die Übertragungstechnik und Automatisierungstechnik anzuwenden. Für den Bereich Automotive ist eine weitere Ausführungform durch einen CAN-Bus von zusätzlichem Vorteil. Aufgrund einer geringeren Anzahl an benötigten Kabel- und Steckverbindungen können die Kosten und das Gewicht von Bussystemen reduziert werden.

Aktueller Stand

Die Erfindung wurde zum Patent angemeldet. Gern informieren wir Sie über den Verfahrensstand. Im Namen der Fachhochschule Aachen bieten wir interessierten Unternehmen die Möglichkeit zu Lizenzierung und zur Weiterentwicklung der Technologie.

Eine Erfindung der FH Aachen.

Dipl.-Phys.-Ing. Rolf Klingelberger

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