Material- & Werkstofftechnik

DSCP - Drill-, Saw- and Cutting-Protection

Ref.-Nr. 2870

Vorteile

  • Zusätzliche Sicherung gegen Sägen, Bohren und Schneiden
  • Preiswertes Verfahren
  • Kombination mit vorhandenen Werkstücken möglich
  • Nachträgliche Ausrüstung von Halbzeugen

Kommerzielle Anwendung

DSCP beschreibt ein Werkstoffsystem zur Erhöhung der Sicherheit von Bügelschlössern und Schließkästen durch hoch verschleißbeständige metallische bzw. metall-keramische Werkstoffe. Bei Bügelschlössern behindern die mit der s.g. „Hardpaint“ Mischung gefüllte Längsnut im Bügel ein Aufsägen, Bohren oder Schneiden. Schließkästen können durch ein- oder mehrlagige Schichten in gleichartiger Weise geschützt werden Durch DSCP ist mit weniger Materialaufwand als es bisher der Fall war ein höherer Sicherheitsstandard realisierbar. Die verwendeten DSCP- Werkstoffe können an den gefährdeten Bereichen der Schließvorrichtung oder des Bügels/Bolzens in beliebiger Ausführung aufgebracht werden. Das Verfahren zu DSCP ermöglicht zudem die nachträgliche Ausrüstung bereits vorhandender Halbzeuge und kann somit einfach in ein bestehendes Produktportfolio integriert werden. Hierzu wird an geeigneter Stelle eine Nut erzeugt, diese wird mit dem in pastöser Form vorliegenden DSCP-Material gefüllt und anschließend erhitzt.

Aktueller Stand

Eine Patentanmeldung wurde 2011 beim Deutschen Patent- und Markenamt hinterlegt. Die Erfindung konnte in zahlreichen Versuchen ihre Funktionsfähigkeit beweisen. PROvendis bietet im Auftrag der Fachhochschule Münster interessierten Unternehmen Lizenzen an der Erfindung an.

Eine Erfindung der FH Münster.


Dr. Thorsten Schaefer

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