Medizintechnik

Bubble-EX - Neuartiges Kardiotomiereservoir auf mikroporösen Hohlfasern

Ref.-Nr. 5034

Keywords: Kardiotomiereservoir, Herzchirurgie, Effektive Luftblasenentfernung, Umkehr- Bubble- Oxygenator, Hämokompatibilität, Minimale Fremdoberfläche, Minimales Blutvolumen

Bestehend aus drei Komponenten: einem Behälter als Blutvolumendepot, in dem ein Hohlfasermodul angeordnet ist, wobei das Blut durch den Behälter entlang der Außenseite der Hohlfasern fließt und das Hohlfasermodul einen Gaseingang und einen Gasausgang besitzt. Zur Entgasung des Blutes und somit zur Vermeidung von Luftblasen im Blut können Gasein- und – ausgang an eine Vakuumpumpe angeschlossen werden. Wird der Gaseingang mit Sauerstoff beaufschlagt, kann bei geeigneter Wahl des Sauerstoffflusses gleichzeitig zur Entlüftung auch eine Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff erfolgen.

Vorteile

  • Einfacher Aufbau
  • Geringe Kosten
  • Hohe Effizienz bei der Gasblasenentfernung
  • Ermöglicht gleichzeitige Oxygenierung des Blutes

Kommerzielle Anwendung

Sowohl Gasblasen als auch gelöste, giftige Gase sind eine lebensbedrohliche Gefahr. Sie entstehen häufig bei der extrakorporalen Aufbereitung des Blutes während Operationen. Die Erfindung Bubble- EX kann sowohl im Operationsbereich, als auch im mobilen Einsatz verwendet werden. Der Aufbau ähnelt dem eines Oxygenators und verwendet ebenso poröse Hohlfasern und Membranen, durch den Einsatz eines Unterdrucks können Gasblasen und gelöste Gase sehr effektiv aus dem Blut herausgelöst werden. Wird zusätzlich noch Sauerstoff hinzugeführt, kann Bubble- EX auch teilweise die Funktion eines Oxygenators übernehmen.

Aktueller Stand

Eine deutsche Patentanmeldung wurde eingereicht, internationale Anmeldungen sind noch möglich. Das Verfahren wurde experimentell verifiziert. Im Namen der RWTH Aachen bieten wir interessierten Unternehmen die Möglichkeit zu Lizenzierung und zur Weiterentwicklung der Technologie.

Eine Erfindung der Uniklinikum Aachen.

Catherine Hartmann

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