Medizintechnik

FlexOxy - Herstellungsverfahren für Oxygenatoren unterschiedlicher Volumen

Ref.-Nr. 5108

Keywords: Oxygenatoren, Blutkreislauf, gewickelte Oxygenatoren, Medizintechnik

Bei der extrakorporalen Membranoxygenierung stehen dem Arzt nur Oxygenatoren in wenigen verschiedenen Größen zur Verfügung. Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern wäre ein angepasstes Volumen wichtig, um den Blutkreislauf zu entlasten.
Die wirtschaftliche Nutzung traditioneller Herstellverfahren für unterschiedliche Volumengrößen der hergestellten Oxygenatoren ist aufgrund der hohen Werkzeugkosten stark limitiert und an kritische Stückzahlen jeder Volumengröße gekoppelt.
FlexOxy ist ein neuartiges Herstellungsverfahren für gewickelte Oxygenatoren. FlexOxy ermöglicht die Herstellung von Oxygenatoren mit unterschiedlichen Volumina mit dem gleichen Gehäuse, dem gleichen Kern und den gleichen Fasermatten. Das Volumen des Oxygenators und die Größe der Membranoberfläche werden durch die Position des verschiebbaren Kerns zum Gehäuse und durch eine angepasste Verklebung eingestellt. Es können die etablierten Produktionsprozesse bei spezifischer Beherrschung spezifischer Ergänzungsparameter wie Kernposition und Fügesubstanzmenge.

Vorteile

  • Flexible Einstellung des Blutvolumens und der Membranoberfläche
  • Kostengünstig
  • Nutzung eines Herstellungsverfahrens für Oxygenatorgrößen

Kommerzielle Anwendung

Die Anwendung besteht in der Herstellung von Oxygenatoren in unterschiedlichen Zwischengrößen trotz Beibehaltung der bestehenden Produktionsprozesse und ohne Steigerung der Produktionskosten bei Größenunabhängiger Zulassung.

Der Wettbewerbsvorteil wird darüber hinaus über die Adaption des Oxygenatorvolumens an die Patientengröße und damit durch die einhergehende optimierte Behandlung in kürzerer Zeit erzielt.

Aktueller Stand

Eine deutsche und eine internationale Patentanmeldung wurden eingereicht. Im Namen der Uniklinik RWTH Aachen bieten wir interessierten Unternehmen die Möglichkeit zu Lizensierung und zur Weiterentwicklung der Technologie.

Eine Erfindung der Uniklinikum Aachen.


Das Bild zeigt ein Blockschaltbild eines signalverarbeitenden Systems. Links befindet sich ein Eingangssignal („IN“), das auf zwei Multiplikatoren (dargestellt als Kreise mit Kreuz) geleitet wird. Einer dieser Multiplikatoren führt sein Signal direkt weiter, der andere über „delay 2“. Die Ausgänge der beiden Multiplikatoren sind über verschiedene Pfade miteinander verbunden.  Einer der Pfade enthält eine Verzögerungseinheit („delay 1“), die in den oberen Zweig eingebaut ist. Beide Signale werden anschließend in einem Summationsblock zusammengeführt, der eine Subtraktion („+“ und „–“ Zeichen) durchführt.  Das resultierende Signal gelangt in einen Block mit der Bezeichnung „Resettable Integrator“. Von dort führt ein Ausgangspfeil zum Signal „OUT“.  Zusätzlich ist ein Steuerpfad vorhanden, der mit „INTEGRATE“ beschriftet ist. Dieses Steuersignal wirkt über ein Symbol mit invertiertem Dreieck auf den Resettable Integrator und synchronisiert die Integrationsfunktion mit den beiden Verzögerungen.

Catherine Hartmann

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