Applied Sciences

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SyCiTEK - Verfahren zur Synthese von Citronensäureestern

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Angebotsbeschreibung

Ref.-Nr. 3011

Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal haben ein katalytisches Verfahren zur Direktveresterung von Citronensäure entwickelt. Es gelang, die primären Carbonsäuregruppen in Position 1 und 3 mit Alkoholen selektiv umzusetzen, worauf die unsymmetrischen Monoester und symmetrischen Diester erhalten wurden. Das hier vorgestellte SyCiTEK-Verfahren eignet sich insbesondere zur Veresterung von Citronensäure mit Fettalkoholen, polyethoxylierten Fettalkoholen; Diolen und Monoglyceriden.

Kommerzielle Anwendung

Citronensäureester werden bereits im Lebensmittel- und Kosmetikbereich sowie in Reinigungsmitteln als Emulgatoren bzw. Tenside eingesetzt. Verwendet werden dabei Ester mit Mono- und Diglyceriden sowie polyethoxylierten Fettalkoholen. Die herkömmliche Synthese erfordert hohe Reaktionstemperaturen und liefert komplexe Produktgemische (unselektiv). Selektive Estersynthesen sind bekannt, aber aufgrund der benötigten Schutzgruppentechnik aufwendig und unwirtschaftlich.

SyCiTEK ermöglicht einen einfachen, selektiven Zugang zu unsymmetrischen Citronensäuremonoestern und symmetrischen Citronensäurediestern. Diese können jeweils als Hauptprodukte hergestellt und isoliert werden oder aber direkt als Gemische eingesetzt werden.

Schlagworte: Veresterung, Katalysator, Tenside Emulgatoren Zitronensäure, Chemie, Cremeherstellung

Das Verfahren entspricht der klassischen Veresterung. Katalysatorbedingt kann die Reaktionstemperatur statt der üblichen 140-160°C auf Raumtemperatur gesenkt werden. Die primären Carbonsäurefunktionen werden selektiv verestert.  
Hervorzuheben ist, dass auch Fettalkohole, insbesondere langkettige, wie z.B. Palmityl- und Oleylalkohol, eingesetzt werden können. Man erhält hochwertige Tenside (Monoester) und Emulgatoren (Mono- und Diester).

Aktueller Stand

Eine Patentanmeldung wurde beim Deutschen Patent- und Markenamt hinterlegt. Internationale Anmeldungen sind noch möglich.

Die Erfindung konnte in zahlreichen Versuchen ihre Funktionsfähigkeit beweisen.

PROvendis bietet im Auftrag der Universität Wuppertal interessierten Unternehmen Lizenzen an der Erfindung an.


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