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Funk-Warnsystem D²SENSE schützt Menschenleben

Technologietransfer mit Erfolg

D²SENSE heißt das Erfolgsprojekt, welches im Jahr 2010 von den drei Erfindern Dr.-Ing. Andreas Lewandowski, Volker Köster und Christan Wietfeld am Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der TU Dortmund gestartet ist und den Grundstein für das Start-up Comnovo GmbH legte. Der aussagekräftige Produktname „D²SENSE“ spiegelt die Erfindung wider: ein neuartiges Warnsystem, das die Wahrnehmung von Fahrzeugführer und dessen Umwelt frühzeitig auf potenzielle Gefahren aufmerksam macht.

PROvendis begleitete die Erfindungsmeldung bis zur Existenzgründung - als Berater und Vermarkter zugleich. Die erste Schutzrechtsanmeldung zum Patent erfolgte bereits im Frühjahr 2010. Zu diesem Zeitpunkt war der Erfolg der Erfindung in diesem Umfang nicht absehbar, zumal sich die Erfindung im frühen Stadium zunächst als Kinderschutzsystem bezeichnete. Innerhalb von 12 Monaten folgten europäische und internationale Patentanmeldungen mit einer erweiterten Schutzrechtsbezeichnung „Annäherungswarnsystem und Verfahren zur Erkennung der Annährung beweglicher Objekte“, wodurch das innovative System in den unterschiedlichsten Branchen einsetzbar erschien, um Unfallrisiken zu senken. Gerade auf Baustellen und im Lagebetrieb ist Kommunikation aufgrund von starkem Lärm und eingeschränkter Sicht schwierig. Folgen sind häufig schwere Unfälle zwischen Personen und Maschinen. Besondere Bedeutung kommt der Erfindung im Güterverkehr bei Gleisbauarbeiten zu, in der Landwirtschaft sowie im Logistikbereich.

Marktreif ist das Funk-Warnsystem D2SENSE und von der Bayerische Asphalt-Mischwerke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft für Straßenbaustoffe (bam) - als Betreiber von 60 Baumaschinen -  auf den Mischhöfen des Unternehmens in allen Entwicklungsstufen erprobt. Die Differenzierung von D²SENSE zu anderen Entwicklungen ist die Abstandsbestimmung zwischen Personen und Maschinen auf Basis des Funksignals. Dadurch kann D²SENSE sehr genau in zwei Gefahrenzonen sowohl den Fahrer als auch den Fußgänger alarmieren. Der Warnbereich ist kreisförmig und konfigurierbar um die Maschine, hat keine toten Winkel und umfasst somit den gesamten Sicherheitsbereich. Die Funkausbreitung ermöglicht es sogar „um die Ecke zu schauen“ und Personen hinter Hindernissen zu erkennen. Die in den Fahrzeugen installierte Warneinheit „Keeper“ alarmiert den Fahrer der Maschine aktiv, akustisch und per Led-Anzeige, sobald sich Personen mit dem Tragegerät „Beeper“ im Gefahrenbereich der Baumaschine aufhalten. Je kürzer die Entfernung, desto dringlicher die Warnung. Der Beeper kann an der Arbeitskleidung per Clip oder am Helm befestigt werden und gibt bei Annäherung ebenfalls Warnsignale ab.

Seit der Existenzgründung – die durch das EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft ko-finanziert wurde - ist die Comnovo GmbH bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Ende 2013 nahmen die Erfinder den Preis des Gründerwettbewerbs „IKT Innovativ“ in Empfang, der halbjährlich vom  Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verliehen wird. Jüngst erhielt Comnovo den 1. Preis des TU-startup Awards,  Gründungsinitiative der TU Dortmund.

Eine junge Erfolgsgeschichte, die noch nicht zu Ende geschrieben scheint.

>> Zum Webauftritt des Unternehmens Comnovo >>

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