Life Sciences

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Scanhilfe für intraorale 3D-Scanner - Extraorale Scans jetzt auch mit Intraoral-Scannern möglich

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Angebotsbeschreibung

Ref.-Nr. 4381

Nach herkömmlicher Behandlungsmethode sind zur Versorgung mit Zahnersatz (z. B. einer Krone) bis zu vier Sitzungen am Patienten erforderlich. In der computergestützten Behandlung strebt man an, den Patienten während lediglich einer Sitzung zu versorgen:
• Einbringen des Abutments in das Implantat, Markieren der notwendigen Veränderungen, Individualisieren des Abutment außerhalb des Mundes.
• Intraorale optische Abformung der Implantatposition (mit Abutment), des Gegenkiefers und der Relation mittels 3D-Intraoralscanner.
• Extraorale optische Abformung des Abutments in einer Halteplatte mittels zusätzlichem Laborscanner.
• (Halb-) Automatische Fusion der intraoralen und extraoralen digitalen Scandaten des Abutment und CAD-Konstruktion der Krone, darauf basierend unmittelbar die CAM-Fertigung der Krone.
• Einprobe, Individualisierung, Farbanprobe, evtl. Korrektur der Krone.
• Befestigung des Abutment einschließlich Krone im Implantat.
Der zumeist teilweise von Zahnfleisch überdeckte Rand des Abutments könnte ohne extraoralen Scan nur unter Verdrängung des Zahnfleisches und damit einhergehender Traumatisierung erfasst werden. Daher ist der extraorale Scan notwendig. Aufgrund der verwendeten Messprinzipien versagt jedoch der Intraoralscanner bei extraoralen Scans mit herkömmlichen Implantat-Halteplatten. Folglich ist ein zweiter, kostspieliger Laborscanner notwendig.

Am Lehr- und Forschungsgebiet Computergestützte Zahnheilkunde des Universitätsklinikums Aachen wurde jetzt eine Lösung entwickelt.

Keywords: Scanhilfe, intraoral, extraoral, Intraoralscanner, Laborscanner, computergestützte Zahnbehandlung, Scanning aid, intra-oral, extra-oral, intra-oral scanner, lab scanner, computer aided dental Treatment

Die von Forschern um Prof. Dr. med. dent. Sven Reich erarbeitete Scanhilfe ersetzt die übliche Halteplatte für den extraoralen Scan. Die Scanhilfe bietet dem Intraoralscanner jetzt um das Implantatabutment herum eine Struktur an. Dadurch kann erstmalig das Abutment mit einem Intraoralscanner extraoral optisch abgeformt werden. Die intraoralen Daten und die mithilfe der Scanhilfe gewonnenen extraoralen STL-Datensätze werden dann fusioniert. Hierzu haben die Wissenschaftler eigens eine Software entwickelt.

Der angestrebte wesentlich kürzere Behandlungsverlauf mit einer einzigen Sitzung am Patienten statt zwei bis zu vier Sitzungen wird durch die Scanhilfe ohne kostspieligen Laborscanner ermöglicht Dadurch kann das deutlich schnellere Verfahren unter erheblicher Einsparung von Finanzmitteln sowohl für den Arzt als auch den Patienten bei gleichbleibender Qualität durchführbar.

Aktueller Stand

Eine Patentanmeldung ist beim Europäischen Patentamt eingereicht worden. Ein funktionsfähiger Prototyp ist entwickelt und mit verschiedenen verfügbaren Intraoral-Scannern erprobt. Die Scanhilfe ist Gegenstand aktueller Weiterentwicklungen der Klinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Aachen.

PROvendis bietet im Auftrag des Universitätsklinikum Aachen interessierten Unternehmen Lizenzen an der Erfindung an.


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