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Effektiver Hydrierungskatalysator

Westfälische Wilhelms-Universität Münster schließt Lizenzvertrag mit Merck

Im Pharma- bzw. Agrochemiebereich gibt es eine wichtige Neuerung: Wissenschaftlern des Organisch-Chemischen Instituts der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Prof. Dr. Frank Glorius, Dr. Mario Wiesenfeldt, Dr. Zackaria Nairoukh und Dr. Christoph Schlepphorst, ist es gelungen, ein effektives Syntheseverfahren namens „Verfahren zur Herstellung fluorierter cyclischer aliphatischer Verbindungen“ zu entwickeln.

Bei der Hydrierung fluorhaltiger Aromaten oder Heteroaromaten geht üblicherweise der Fluorsubstituent verloren – als Produkt entsteht das fluorfreie Cycloalkan. Für die Herstellung von fluorierten Cyclohexanderivaten wurde nun eine effektive Methode entwickelt: Durch Hydrierung von Aromaten oder Heteroaromaten mittels des Rhodium-Carbenkatalysators werden fluorierte Carbocyclen in hervorragenden Ausbeuten erhalten. Diese fluorierten all-cis Cyclohexanderivate sind mit der neuen Methode leicht herstellbar und werden u.a. als Grundstoff pharmazeutisch aktiver Substanzen benutzt. Mit Unterstützung der PROvendis GmbH wurde die Erfindung bereits beim DPMA und international zum Patent angemeldet.

Nun steht die kommerzielle Nutzung der Erfindung an: Im Oktober 2018 hat PROvendis einen Lizenzvertrag zwischen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Merck zum erfolgreichen Abschluss gebracht. Das internationale Wissenschafts- und Technologieunternehmen hat sich auf die Bereiche Pharma, Chemie und Life Sciences spezialisiert. PROvendis bietet im Namen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster weiteren interessierten Unternehmen Lizenzen für die Nutzung des Hydrierkatalysators an.

Nächster Termin

EU-Beihilfenrecht im Hochschul- und Forschungsbereich

14. Mai 2019, PROvendis GmbH, Mülheim an der Ruhr

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