PROvendis bietet den Angehörigen der Verbundhochschulen des NRW Hochschul-IP differenzierte Dienstleistungen rund um den Umgang mit Intellectual Property (IP) an. Die aufgeführten Dienstleistungen und Angebote sind Beispiele für aktuell laufende und abrufbare Aktivitäten und können nach Absprache erweitert und modifiziert werden.

Eine frühzeitige Unterstützung von Wissenschaftler*innen und potenziellen Gründer*innen durch forschungsbegleitend umgesetzte Maßnahmen führt zu einer transferorientierten Ausrichtung der hochschulinternen Innovationskette. Unsere Angebote hierzu umfassen:  

  • Beratung – frühzeitige Begleitung von Wissenschaftler*innen bei aktuellen oder geplanten Forschungsvorhaben und Schwerpunkten mit IP-Bezug
  • Etablierung von Kooperationen – Identifikation geeigneter Industriepartner für Forschungskooperationen
  • FTO-ähnliche Vorabanalysen z. B. für Gründungen – Einschätzung der Sicherheit geplanter Vorhaben durch Betrachtung der IP-Situation
  • Technologiefeld-Analyse – strategische Empfehlungen zur Ausrichtung größerer Aktivitäten durch umfangreiche Analyse von IP-(Landscaping) und Marktsituationen, Mitbewerbern etc.
  • Technologiefeld-Übersicht (TFÜ) zur Antragstellung für Drittmittel – Analyse und visuelle Aufbereitung des Standes der Technik aus IP-Sicht zur Einwerbung von Fördermitteln auf IP-Basis
  • Workshops – Durchführung individueller Workshops für Wissenschaftler*innen zur frühzeitigen Berücksichtigung von IP-Fragen  

Über die konventionellen Patente hinaus spielen die sogenannten sonstigen Schutzrechte bei der Verwertung eine zunehmend große Rolle. Neben Designs, Urheberrecht, Marken, Know-how und Geschäftsgeheimnissen gilt das insbesondere für Software.

Hier finden Sie alle aktuellen Termine der Qualifizierungsangebote des NRW Hochschul-IP im Bereich der sonstigen Schutzrechte. Bei Bedarf sind auch individuelle Workshops mit Wissenschaftler*innengruppen möglich. Sprechen Sie uns an.

Die kontinuierliche Schulung von Wissenschaftler*innen führt zu zunehmender Schutzrechts-, Transfer- und Verwertungskompetenz in den relevanten Instituten und Fachbereichen.

Hier finden Sie alle aktuellen Termine der Qualifizierungsangebote des NRW Hochschul-IP. Bei Bedarf sind auch individuelle Workshops mit Wissenschaftler*innengruppen möglich. Sprechen Sie uns an.

  • Concept Evaluation – monetäre Bewertung, Einschätzung zu Durchführbarkeit des Vorhabens, Unterstützung der Milestone Planung und Ermittlung wichtiger Daten für den Business Plan
  • Fördermöglichkeiten – Beratung zu geeigneten Förderprojekten und Finanzierungsmöglichkeiten (Exist-Förderung des BMWi)
  • Fördermöglichkeiten für gegründete Unternehmen – Beratung zu geeigneten Förderprojekten und Finanzierungsmöglichkeiten (WIPANO, go-Inno), Vermittlung von Kooperationspartner*innen, Kontakt zu geeigneten Akteur*innen aus Industrie
  • IP-Beratung – Beratung zu Patent, Gebrauchsmuster, Design, Software, Urheberrecht, Marken, Wettbewerbsrecht, Datenbanken, FTO-Einschätzung
  • Marktanalyse – Diagramme und Kennzahlen zu klassischen Marktdaten, Ermittlung von Marktpotenzial und Wachstum, Monitoring des Patentumfeldes und Wettbewerber, Erstellung von Patentlandschaften
  • Technologiefeld-Analyse / IP-Recherche – spezifizierte Übersicht des relevanten Technologiefeldes, Überwachung des Wettbewerbs, professionelle Recherche des Technologieumfeldes, Lizenzierungsberatung

Die Maßnahmen zur Intensivierung der Verwertungsaktivitäten erstrecken sich auf alle Arten von Schutzrechten, neben Patenten insbesondere auch Urheberrechte, Design und Software.

  • Verwertungsplan / PROkoll – Abstimmung mit Erfinder*in / Transferstelle und Abbildung des Verwertungsplans (Patentierung, Projektentwicklung, Verwertung) in PROkoll
  • Monetäre Bewertung – Bewertung von Schutzrechten unter Einbeziehung rechtlicher und technischer Kriterien und Risiken
  • Online Vermarktungskanäle – Datenbanken, Technologieangebote, Vermarktungsmaterialien, Technologieticker
  • Messeteilnahmen – u. a. gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, auch eigene oder Gemeinschaftsstände
  • Nutzung regionaler Netzwerke – Zusammenarbeit mit IHKs, Wirtschaftsförderer, Unternehmerverbände, Kooperationsnetzwerke und -börsen
  • Direkte Unternehmensansprache zur Verwertung – Präsentation der Technologien, persönliche Kontaktaufnahme zu den Ansprechpartner*innen in den Unternehmen
  • Vertragsverhandlung – Verhandlung der Konditionen für einen Vertrag mit Unternehmen
  • Vertragsgestaltung – Ausgestaltung eines Vertrags mit Unternehmen basierend auf zuvor definierten Konditionen
  • Sicherung von Rechten an sonstigen Ergebnissen – Individuell auf jeweiliges IP zugeschnittene Verträge zwischen Hochschule und Mitwirkenden an Projekten  

Mögliche Maßnahmen umfassen:

  • Themenspezifische Flyer – gebündelte Informationen in gedruckter und/oder digitaler Form
  • Social Media Aktivität – Postings & Kampagnen auf den Plattformen Twitter, LinkedIn & XING
  • Formate für Website – Verfassen und Veröffentlichen von Beiträgen in den Bereichen Best Practice, News und IP-Wissen
  • Neue Vermarkungsformate – „Highlight-Technologien“, Visuals, Technologiekarten
  • Pressemitteilung / Mailings – zu ausgewählten Themen & an ausgewählte Adressaten
  • Messeaktivität – reicht von Beteiligung an einem Gemeinschaftsstand bis zu einem eigenen Messestand auf einer Leitmesse
  • Netzwerkaktivität – Teilnahme an Clustern, Arbeitskreisen & Veranstaltungen zum themenbezogenem Austausch
  • Weitere Veranstaltungsformate – Entwicklung neuer Formate (digital & physisch) mit wechselnden Kooperationspartnern, variablem Themenfokus & unterschiedlicher Zielgruppe